Unsere diesjährige Herbstfahrt führt uns in den Steigerwald nach Markt Ebrach, Breitbach und Handthal. Bei diesigem Wetter starten wir mit dem Bus pünktlich um 8:30 Uhr von Reichelsdorf. Wir fahren über die A73 Richtung Bamberg und auf der B22 bis nach Markt Ebrach. Inzwischen hat sich der Nebel verzogen und wir haben nahezu blauen Himmel.

In Mark Ebrach werden wir bereits erwartet. Etwas verspätet – wir wurden durch Umleitungen ausgebremst – beginnt unsere Führung durch die ehemalige Zisterzienser-Abtei. Ihre wundervolle Fensterrosette nebst der schlossartigen barocken Klosteranlage zählt zu den großartigsten frühgotischen Bauwerken Deutschlands. Wir haben interessante Eindrücke von der Geschichte der ehemaligen Zisterzienser-Abtei vermittelt bekommen.

Gegen 12 Uhr geht es mit unserem Bus weiter ins nahegelegene Breitbach. Hier kehren wir im Landgasthof „Zur Traube“ zum Mittagessen ein. Das Essen war gut und reichlich, alle waren zufrieden.

Frisch gestärkt geht es nun wieder mit dem Bus zum Baumwipfelpfad Steigerwald. Hoch oben in den Baumkronen schlängelt sich der aus Lärchen und Douglasie erbaute Pfad auf 1150m durch den laubholzreichen Steigerwald -Die Bäume sind dabei zum Greifen nah! Das Herzstück ist ein 42m hoher Turm, der uns wahrhaft imposante Ausblicke über die fränkische Platte und den umliegenden Steigerwald ermöglicht. Wir nehmen uns hier einen. Augenblick Zeit und lassen unsere Blicke schweifen. Darüber hinaus schließt die Bauweise der robusten Konstruktion mit einer maximalen Steigung von 6 % keine Personengruppe von dem Vergnügen aus.

Nach dem „Rundgang“ über den Baumwipfelpfad trennen wir uns. Etwa ein Drittel entschließt sich nach einem Waldspaziergang im Restaurant „Am Baumwipfelpfad“, zu Kaffee und Kuchen einzukehren und anschließend mit dem Bus nach Handthal zu fahren

Der Rest macht sich auf zu einer kleinen Wanderung nach Handthal. Der angenehme Weg führt uns – immer leicht abwärts – durch wunderschönen Buchenwald. Wir sehen viel Pilze am Wegesrand.

In Handthal stoßen wir im Weingut „Winzermännle“ wieder auf den anderen Teil der Gruppe. Bei einer deftigen fränkischen Brotzeit und noch besserem Wein beschließen wir den Ausflug. Bei guter Stimmung hätte es uns wahrlich nichts ausgemacht noch ein, zwei Stündchen mit noch ein oder zwei Schoppen Wein hier auszuharren. Aber wie heißt es doch: wenn es am schönsten ist soll man aufhören. So sind wir also wieder mit Bus heimgefahren. Gegen 20:30 Uhr sind wir wohlbehalten wieder zu Hause angekommen.

Es war wieder ein schöner Ausflug. Dank an unseren „alten“ Wanderführer Alfred und unseren Helmut, die diese Tour zusammen ausgeheckt und organisiert haben.

CJ
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